Samson Schmitt

aus Wikipedia

Samson Schmitt (* 20. September 1979 in Creutzwald) ist ein französischer Gypsy-Jazz-Gitarrist.

Leben und Wirken

Samson Schmitt ist ein Sohn des Jazzgeigers Dorado Schmitt, von dem er das Gitarrenspiel lernte. Mit 12 Jahren trat er zum ersten Mal beim Münchener Internationalen Jazz-Festival auf, wo er gemeinsam mit anderen Roma-Jugendlichen musizierte.[1] Mit seinem Vater sowie Jay Leonhart und Grady Tate gastierte er 2002 auf dem Django Reinhardt NY Festival im New Yorker Birdland.[2] Im selben Jahr entstand in Nancy sein Debütalbum Djieske, an dem neben Dorado Schmitt u. a. die Gitarristen Popots Winterstein, Hono Winterstein und der Bassist Jean Cortes mitwirkten. In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Florin Niculescu (Django Tunes, 2009) und Mayo Hubert (Caravan de Santino, 2011), ferner war er Mitglied der Formation Les Enfants de Django um Yorgui Loeffler und Mike Reinhardt (Live in Paris au Méridien Étoile, 2008). Mit den Django Festival Allstars gastierte er 2012 im Pariser Birdland. Im Bereich des Jazz war er zwischen 2002 und 2015 an zwölf Aufnahmesessions beteiligt.[2]

In dem Spielfilm Django: Ein Leben für die Musik von Etienne Comar spielt er einen Freund von Django Reinhardt.[3]

Diskographische Hinweise

  • Moreno Orkestra et Samson Schmitt présentent Liouba (2011, mit Liouba Kortchinskaia, Nikak Ivanovitch, Jérôme Etcheberry, Claudius Dupont, François Ricarol)
  • Crazy ᔓound (Frémeaux & Associés 2014)
  • Dorado Schmitt, Samson Schmitt, Ludovic Beier, Pierre Blanchard, Francko Mehrstein, Amati Schmitt, Bronson Schmitt, Doudou Cuillerier, Xavier Nikq, Special Guest: Anat Cohen Django Festival Allstars Live at Birdland (Frémeaux & Associés ‎2015)

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

 

Samson Schmitt in der Internet Movie Database (englisch)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.